Helene Fischer so ehrlich wie nie: “Es gibt Tage, da fühle ich mich leer” – Zwischen Baby-Glück, Plätzchen-Genuss und dem härtesten Training ihres Lebens

Sie gilt als die Perfektion in Person: Immer strahlend, immer topfit, immer bereit, 100 Prozent zu geben. Doch hinter der glitzernden Fassade der Schlager-Königin steckt ein Mensch, der dieselben Kämpfe ausficht wie wir alle. In einem bemerkenswert offenen Interview mit dem ARD-Magazin “Brisant” ließ Helene Fischer (41) nun die Maske fallen und gewährte tiefen Einblick in ihr Seelenleben, ihren neuen Alltag als zweifache Mutter und die gigantischen Herausforderungen, die vor ihr liegen.

Es ist ein seltenes Bild: Helene Fischer, die Frau, die Stadien füllt und Millionen begeistert, spricht über Erschöpfung. Über Momente, in denen der Akku einfach leer ist. Normalerweise kennen wir sie als das Energiebündel, das scheinbar mühelos stundenlang singend durch die Luft wirbelt. Doch im Gespräch mit “Brisant” zeigt sie sich verletzlich und nahbar wie selten zuvor.

Das Geständnis: “Manchmal weiß ich nicht, wie ich den Abend schaffen soll”

“Trotz meiner positiven Ausstrahlung und meines Lächelns gibt es auch bei mir Tage, an denen ich mich müde und ausgelaugt fühle”, gesteht die Sängerin offen. Es ist ein Satz, der aufhorchen lässt. Der Druck, immer funktionieren zu müssen, ist in der Showbranche immens. Helene beschreibt Situationen, die wohl jeder Berufstätige und jedes Elternteil kennt: Der Kopf ist schwer, der Körper streikt, und die bloße Vorstellung, Leistung bringen zu müssen, wirkt wie ein unüberwindbarer Berg.

“An solchen Tagen fällt es mir schwer, Energie für meine Shows zu finden”, gibt sie zu. Die Vorstellung, dass selbst eine Helene Fischer sich manchmal fragt, wie sie die nächsten Stunden überstehen soll, macht sie menschlicher denn je. Doch sie hat eine Geheimwaffe, die sie immer wieder aus diesen Tiefs herausholt: ihre Fans.

Der Vergleich mit dem Rennpferd

Helene wählt einen kraftvollen Vergleich für dieses Phänomen. Sie fühle sich wie ein “Rennpferd”, erklärt sie. Auch wenn sie vor dem Auftritt müde ist – sobald sie die Energie des Publikums spürt, sobald das Startsignal ertönt, “will ich loslegen”. Es ist dieser Adrenalinkick, die Liebe, die ihr von Tausenden Menschen entgegenströmt, die ihre Batterien wieder auflädt. Es ist eine Symbiose: Sie gibt alles, und die Fans tragen sie, selbst wenn die eigene Kraft eigentlich am Ende wäre.

Mutterglück mal zwei: Das neue Leben im Hause Fischer

Doch nicht nur die Bühne fordert sie, auch privat hat sich bei Helene Fischer alles verändert. Im August 2025 wurde bekannt, dass die Sängerin zum zweiten Mal Mutter geworden ist. Ihre erste Tochter Nala, geboren im Dezember 2021, ist nun eine große Schwester. Helene beschreibt ihren aktuellen Alltag als “turbulent” – ein Wort, das wohl alle Eltern von zwei kleinen Kindern sofort unterschreiben würden.

“Ich genieße den turbulenten Alltag mit meiner Familie sehr”, strahlt sie. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter hat sich Helene bewusst zurückgezogen. Keine großen TV-Auftritte, keine “Helene Fischer Show” zu Weihnachten 2025. Dieses Jahr gehört der Familie. Sie ist ganz Mama, genießt die Adventszeit und das “normale” Leben fernab vom Scheinwerferlicht.

Ein “Lebemensch” im Weihnachtsmodus

Besonders sympathisch: Helene macht keinen Hehl daraus, dass sie die Disziplin auch mal schleifen lässt. Gerade jetzt, in der besinnlichen Zeit, ist sie ein “totaler Lebemensch”. Statt striktem Diätplan stehen Plätzchen und Genuss auf dem Programm. “Ich lasse es auch mal richtig krachen”, verrät sie mit einem Augenzwinkern. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, eine bewusste Phase des “Durchschlemmens”, bevor der Ernst des Lebens wieder beginnt. Denn das Jahr 2026 wirft seine großen Schatten voraus – und die haben es in sich.

Mission 2026: Die härteste Tour aller Zeiten

So gemütlich das aktuelle Familienleben auch ist, im Hinterkopf läuft bereits der Countdown. Im Sommer 2026 steht ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum an, das sie mit einer gigantischen “360° Stadion Tour” feiern wird. 14 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind geplant. Es wird ein Open-Air-Spektakel der Superlative, bei dem sie auf einer Bühne inmitten des Stadions performen wird – den Fans so nah wie nie zuvor.

Doch diese Nähe und diese Dimension verlangen ihr körperlich alles ab. “Ab Januar beginnt die Vorbereitung”, kündigt Helene an. Und sie macht sich keine Illusionen: Es wird hart. “Ich muss mich wirklich da reinquälen”, gibt sie im Interview zu. Nach der Baby-Pause und der entspannten Weihnachtszeit wieder in den Hochleistungsmodus zu schalten, ist kein Selbstläufer.

Muskelaufbau und Ausdauer: Der Weg zurück zur “Maschine”

Das Training für eine solche Tournee ist vergleichbar mit dem eines Profisportlers. Es geht nicht nur darum, gut auszusehen. Helene muss singen, tanzen und wahrscheinlich wieder atemberaubende Akrobatiknummern absolvieren – und das über Stunden, Abend für Abend. Dafür braucht sie stahlharte Muskeln und eine enorme Ausdauer. Der Januar wird also der Monat der Wahrheit, in dem das “Rennpferd” wieder für die Bahn fit gemacht wird.

Warum wir sie dafür lieben

Dieses Interview zeigt einmal mehr, warum Helene Fischer seit zwei Jahrzehnten an der Spitze steht. Nicht nur wegen ihrer Stimme oder ihrer Shows, sondern weil sie es schafft, trotz des überirdischen Erfolgs geerdet zu bleiben. Sie verkauft uns keine Illusion von müheloser Perfektion. Sie sagt: Ja, es ist anstrengend. Ja, ich bin manchmal müde. Und ja, ich muss mich quälen, um diese Leistung zu bringen.

Dass sie sich jetzt, mit 41 Jahren und zwei Kindern, dieser Herausforderung erneut stellt, nötigt Respekt ab. Sie könnte sich auf ihren Lorbeeren ausruhen, das Familienglück im Stillen genießen. Doch die Leidenschaft brennt noch immer. Sie will es sich und ihren Fans noch einmal beweisen.

Vorfreude auf den Sommer 2026

Wenn im Juni 2026 der Startschuss zur großen Tour fällt, werden wir eine Helene Fischer sehen, die hart für diesen Moment gearbeitet hat. Wir werden wissen, dass hinter jedem perfekten Ton und jeder akrobatischen Einlage monatelanges Training und der Verzicht auf gemütliche Plätzchen-Abende stecken. Aber wir werden auch sehen, wie sie die Energie aufsaugt, wie sie aufblüht und wie das “Rennpferd” wieder läuft.

Bis dahin gönnen wir ihr von Herzen die Ruhe, den Gänsebraten und das Kuscheln mit ihren zwei Kindern. Denn auch eine Schlager-Königin muss mal die Krone ablegen, um einfach nur Mensch und Mama zu sein. Danke für diese Ehrlichkeit, Helene!

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