Alice Weidels schockierende Warnung: Deutschland droht der Kollaps in 30 Tagen – Wer steckt hinter dem Wirtschaftskrieg?

In einer Zeit, die von beispielloser politischer Unsicherheit und wirtschaftlicher Turbulenz geprägt ist, rüttelt eine prominente Stimme aus der deutschen Politik die Nation wach: Alice Weidel, Co-Vorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD), spricht eine düstere Warnung aus. Deutschland stehe kurz vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch, und die Uhr ticke – nur noch 30 Tage, so ihre alarmierende Prognose. Diese mutige Ansprache, die in den sozialen Medien weite Kreise zieht, entfacht eine hitzige Debatte über die wahren Ursachen der Energiekrise und die geopolitischen Verstrickungen, die Deutschland an den Rand des Abgrunds drängen könnten.

Weidels Kernargumentation dreht sich um die Explosionen an den Nord Stream 1 und 2 Pipelines, die sie unmissverständlich als einen Akt der Sabotage bezeichnet. Diesbezüglich herrsche mittlerweile kein Zweifel mehr, doch das „ohrenbetäubende Schweigen des Bundeskanzlers“ und der gesamten Bundesregierung zu diesem „katastrophalen Terroranschlag“ sei erschütternd. Die Pipelines, so Weidel, seien eine „kritische und vitale Energieinfrastruktur“ für Deutschland gewesen. Das Fehlen einer transparenten und seriösen Aufklärung sei inakzeptabel und lasse Raum für gefährliche Spekulationen über die Verantwortlichen.

Das Nord Stream-Rätsel: Wer hat die Pipelines gesprengt?

Die Sabotageakte an den Nord Stream Pipelines im September 2022 waren ein Wendepunkt in der europäischen Energiepolitik und haben eine Welle von Spekulationen ausgelöst. Die Beschädigung der Pipelines, die als Schlüssel zur direkten Gasversorgung Deutschlands aus Russland galten, schnitt eine wichtige Achse der Energieabhängigkeit ab und zwang Deutschland, teure Alternativen zu suchen.

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Alice Weidel weist mit Nachdruck darauf hin, dass die reflexhafte Zuschreibung der Verantwortung an Russland, mit dem Argument „das war Putin“, ohne stichhaltige Beweise nicht haltbar sei. Ihre Logik ist bestechend: Warum sollte Russland seine eigenen Milliardenwerte zerstören und eine Trumpfkarte im Sanktionspoker aus der Hand geben, wenn es Deutschland auch einfach den Gashahn hätte zudrehen können? Die Zerstörung der eigenen Infrastruktur, die Russland erhebliche Einnahmen durch Transitgebühren und Gaslieferungen eingebracht hätte, erscheint aus wirtschaftlicher Sicht tatsächlich unsinnig. Besonders hervorzuheben ist Weidels Argument, dass nicht etwa die neu eröffnete Baltic Pipe, die Polen über Dänemark mit norwegischem Gas versorgt und somit von Russland unabhängiger macht, Ziel des Anschlags war, sondern ausgerechnet die Nord Stream Pipelines.

Demgegenüber steht die unbestreitbare Abneigung der USA gegenüber Nord Stream 2, die von Anfang an als Dorn im Auge Washingtons galt. Mit einer Kapazität von jeweils rund 55 Milliarden Kubikmeter pro Jahr hätten Nord Stream 1 und 2 etwa ein Drittel des gesamten EU-Bedarfs und den Großteil des deutschen Bedarfs decken können – mehr als alle Leitungen durch ukrainisches und belarussisches Gebiet zusammen. Dies verdeutlicht die immense strategische Bedeutung dieser Pipelines und erklärt, warum ihre Zerstörung so weitreichende Konsequenzen hat.

Deutschlands wirtschaftlicher Würgegriff: Die Folgen der Energiepolitik

Die Zerstörung der Nord Stream Pipelines hat Deutschland in eine prekäre Abhängigkeit von teuren Flüssiggasimporten, insbesondere aus den USA, getrieben. Dies wiederum führt zu explodierenden Energiepreisen, die die deutsche Industrie und die Verbraucher massiv belasten. Weidel betont, dass die deutsche Regierung es sich nicht leisten könne, tatenlos zuzusehen, wie deutsche Unternehmen aufgrund dieser explodierenden Preise scheitern oder ins Ausland abwandern. Unternehmen sind gezwungen, die Existenzgrundlage am Standort Deutschland zu hinterfragen und werden zur Abwanderung gedrängt. Die USA biete sich hier „völlig selbstlos“ an, deutsche Unternehmen aufzunehmen, um mit einem Bruchteil der Energiekosten anzutrumpfen.

Diese Entwicklung, die laut Weidel ausschließlich auf die Sprengung der Pipelines zurückzuführen ist, zeigt, dass es Akteure gibt, die kein Interesse an einer starken deutschen Wirtschaft haben. Das berechtigte wirtschaftliche Risiko der Abwanderung von Unternehmen in Länder mit günstigeren Energiepreisen müsse von Politik und Öffentlichkeit ernst genommen und diskutiert werden.  Das Ziel sei „ganz klar, den normalen deutschen Bürger zu schwächen.“

AfD-Parteitag: Rede von Alice Weidel

Das Schachspiel hinter den Kulissen: Ukraine, USA und der Fall Hunter Biden

Die geopolitischen Verstrickungen reichen jedoch tiefer und berühren den Familienclan des derzeitigen US-Präsidenten Joe Biden. Alice Weidel beleuchtet in ihrer Rede das Engagement US-amerikanischer Investoren in der Ukraine zur Ausbeutung natürlicher Ressourcen, begünstigt durch die korrupten Strukturen des Landes. Sie kritisiert die „zwielichtige Rolle“ Selenskyjs und das „vermachtete, verkrustete Oligarchenkonstrukt“, in dem wenigen Oligarchen fast alles gehört.

Ein besonders brisanter Punkt ist die Rolle von Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten Joe Biden. Während Joe Biden als Vizepräsident unter Barack Obama für die Ukraine zuständig war, heuerte Hunter Biden 2014, kurz nach dem Maidan-Putsch, bei dem ukrainischen Oligarchenkonzern Burisma an. Für nicht weniger als 50.000 US-Dollar im Monat, über fünf Jahre hinweg, war er Teil dieses Unternehmens. Weidel hinterfragt ironisch Hunters Qualifikation für eine derart hochdotierte Position, lässt aber durchblicken, dass seine Beziehung zum damaligen Vizepräsidenten Joe Biden eine entscheidende Rolle gespielt haben könnte.

Burisma wiederum spielte eine Schlüsselrolle bei Bestrebungen, die Ukraine durch die Erschließung von Gasvorkommen in der Ostukraine und vor der Krim selbst zu einem Erdgasexporteur zu machen. Dafür wurde die Fracking-LNG-Technologie aus den USA benötigt – ein Kreislauf, der sich hier schließt. Es wird deutlich, dass es bei diesem Krieg und der Auseinandersetzung um die Sprengung der Pipelines um weit mehr gehe als um die Verteidigung „westlicher Werte“ . Vielmehr stünden knallharte Wirtschaftsinteressen und die Durchsetzung von US-amerikanischem Flüssiggas auf dem europäischen Markt im Vordergrund.

Forderung nach Transparenz und Handlungsfähigkeit

Alice Weidels Warnung gipfelt in der Forderung nach einer stringenten Aufklärung der Sabotageakte und der schnellstmöglichen Reparatur und Wiederinbetriebnahme der Nord Stream Pipelines. Die deutsche Regierung müsse aufhören, schweigend zuzusehen, wie deutsche Unternehmen ins Ausland abwandern oder in die Insolvenz gehen.

AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel: nicht nur extrem rechts – DW –  07.12.2024

Die Botschaft ist klar: Deutschland stehe an einem Scheideweg. Die aktuelle Lage, so Weidel, sei nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Verunsicherung. Sie fordert die Bürger auf, sich zu informieren, Fragen zu stellen und in Wissen und Stabilität zu investieren, um mehr Unabhängigkeit und Sicherheit für sich und ihre Familien zu schaffen.

In der Summe zeichnet Alice Weidel ein beunruhigendes Bild einer Nation, die von externen Kräften manipuliert und von internen politischen Fehlern geschwächt wird. Ihre Analyse des Nord Stream-Vorfalls als Akt der Sabotage, der die deutsche Wirtschaft in eine gefährliche Abhängigkeit treibt, und die Verflechtung mit den Interessen der USA und der Ukraine, insbesondere durch den Fall Hunter Biden, fordert eine umfassende und ehrliche Auseinandersetzung. Ob Deutschland in den verbleibenden „30 Tagen“ eine Kehrtwende vollziehen kann, bleibt abzuwarten, doch Weidels Worte haben zweifellos eine Debatte entfacht, die die Grundfesten der deutschen Energie- und Außenpolitik in Frage stellt.

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