Die vergessene Wahrheit: Was die ARD 2014 über die Ukraine berichtete und warum es heute als Propaganda gilt

In den Annalen der jüngeren Geschichte gibt es Momente, deren Interpretation sich über die Jahre dramatisch wandelt. Was einst als unbestreitbare Wahrheit in den etablierten Medien präsentiert wurde, wird heute oft als Verschwörungstheorie oder gar als “Propaganda” abgetan. Ein Paradebeispiel hierfür ist die Berichterstattung über die Ukraine im Jahr 2014, insbesondere durch öffentlich-rechtliche Sender wie die ARD. Damals gab es Analysen und Einblicke, die heute kaum noch im öffentlichen Diskurs zu finden sind und die ein beunruhigendes Licht auf die Komplexität und die wahren Motive hinter dem Konflikt werfen.

Es ist eine Ironie der Geschichte, dass gerade jene Informationen, die vor einem Jahrzehnt als fundierte journalistische Arbeit galten, nun in den Schatten gestellt werden. Doch der Blick zurück ist unerlässlich, um die gegenwärtige Lage in ihrer vollen Tragweite zu verstehen.

Die Rolle des Westens im ukrainischen Bürgerkrieg: Eine Neubetrachtung alter Wahrheiten

Im Jahr 2014, als der Bürgerkrieg in der Ukraine tobte, lieferte die ARD einen Beitrag, der die Rolle des ukrainischen Militärs kritisch beleuchtete. Der Bericht, der heute schwer zu finden ist, sprach von einem “terrorisieren der Zivilbevölkerung” durch das ukrainische Militär, von Artilleriebeschuss auf Wohngebiete und mangelnder Rücksicht auf das Leben der Menschen. Eine Aussage, die heute von vielen als “pro-russisch” diffamiert würde, damals jedoch als nüchterne Analyse einer komplizierten Lage galt. Die Forderung an Europa war klar: „Dies kann, dies darf Europa nicht dulden.“

A YouTube thumbnail with maxres quality

Doch die Verantwortung wurde nicht allein Moskau zugeschrieben. Der Bericht stellte klar, dass „Europas Regierungen mitverantwortlich [sind] für das rücksichtslose Töten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben.“ Eine scharfe Kritik an der westlichen Politik, die in der heutigen Debatte kaum noch Platz findet. Damals wurde offen diskutiert, dass der Terror gegen die Zivilbevölkerung beendet und der Beschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden müsse.

Ein weiterer, noch brisanterer ARD-Beitrag aus demselben Jahr deckte auf, worum es in der Ukraine “wirklich geht” – und es ging nicht um Unabhängigkeit oder Souveränität. Die westlichen Energiekonzerne hatten längst ihre Ansprüche auf die Erdgasvorkommen des Landes angemeldet, und die US-amerikanische Politik spielte dabei eine entscheidende Rolle. Das wahre Ziel war demnach nicht die Freiheit der Ukraine, sondern die Kontrolle darüber, wer “am Herzen Europas in Zukunft das Sagen hat”.

US-Intervention und die Installation einer Wunschelite

Die direkte Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten der Ukraine wurde ebenfalls offen thematisiert. Nachdem der Bürgerkrieg 2014 ausgebrochen war, reiste der damalige US-Außenminister John Kerry direkt in die Ukraine, um zu klären, wer wirklich die Macht im Land innehatte. Eine erschreckende Offenheit legte er an den Tag, indem er drohte: Wenn Russland nicht bereit sei, mit der neuen ukrainischen Regierung zu verhandeln, würden die USA und ihre Partner Russland politisch, diplomatisch und wirtschaftlich isolieren. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der Bürgerkrieg im Land noch in den Anfängen steckte und noch keine umfassenden internationalen Verwicklungen vorlagen.

Die ARD-Reportage enthüllte weiter, dass Kerrys Leute bereits Monate vor diesen Ereignissen im Hintergrund klar gemacht hatten, wen die USA in der ukrainischen Opposition in Verantwortung sehen wollten – und wen lieber nicht. Und wie es der “Zufall” wollte, kam es genau so: Arsenij Jazenjuk wurde Ministerpräsident der Ukraine, ein Wirtschaftswissenschaftler und langjähriger “enger Freund Amerikas”. Seine persönliche Stiftung machte auf ihrer Homepage keinen Hehl daraus, wer ihn unterstützte: das US State Department, die NATO und zahlreiche westliche Think Tanks.

Diese Enthüllungen erinnern schmerzlich an das abgehörte Telefonat von Victoria Nuland, der damaligen US-Europa-Beauftragten, in dem sie ganz unverblümt ihre Meinung über Europa und ihren Machtanspruch in der Ukraine kundtat, und sogar bestimmte, wer in der nächsten ukrainischen Regierung sitzen sollte. Ein Vorgehen, das die Souveränität eines Landes fundamental infrage stellt und zeigt, dass die inneren politischen Prozesse in der Ukraine von externen Mächten massiv beeinflusst wurden.

Demokratie als Vorwand: Geopolitische Ziele und wirtschaftliche Interessen

Die Behauptung, es ginge lediglich um die Demokratie, wurde bereits 2014 hinterfragt. Wenn man hörte, dass die USA “mehr als 5 Milliarden Dollar investiert” hatten, um der Ukraine “Wohlstand, Sicherheit und Demokratie zu garantieren”, drängte sich die Frage auf, warum ausgerechnet die Ukraine den Amerikanern so wichtig war. Die Antwort, so Experten damals, lag in den geopolitischen Zielen und der NATO. Die Ukraine war wichtig für die NATO, um den Einflussbereich des Militärbündnisses und damit auch der westlichen Politik “weiter in den postsowjetischen Raum vor[zu]drängen”.

Dabei spielten offenbar auch die Mittel der Energiepolitik eine entscheidende Rolle. Victoria Nuland stand bei einer Veranstaltung der US-Ukrainischen Gesellschaft vor Sponsorentafeln von Exxon und Chevron – zwei der größten Energiefirmen der Welt. Beide US-Firmen hatten massive wirtschaftliche Interessen in der Ukraine. Im November 2013 wurde ein Vertrag mit Chevron unterzeichnet, der der Ukraine ab 2020 eine vollständige Unabhängigkeit vom russischen Gas versprach – eine regelrechte Kampfansage an die russische Regierung.

Monitor“-Chef Restle: „Man sollte der AfD keine große Bühne bieten“

Es wird klar, dass der Konflikt in der Ukraine nicht erst mit militärischen Aktionen begann, sondern schon lange vorher durch diese geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen geschürt wurde. Der damalige Bericht der ARD deutete an, dass der Krieg “längst entbrannt” war, auch wenn es noch keine militärische Auseinandersetzung gab.

Verschleierung und Kontrollverlust: Eine gefährliche Entwicklung

Die Enthüllungen aus dem Jahr 2014, die in den Archiven schlummern und heute als “Propaganda” abgetan werden, sind ein beängstigendes Zeugnis dafür, wie die öffentliche Meinung geformt und manipuliert werden kann. Während damals noch über die wahren Hintergründe debattiert wurde, wird heute eine andere Meinung erwartet. Das, was 2014 als Wahrheit galt, scheint heute nicht mehr ins Narrativ zu passen.

Die Politik des “Zeitverschaffens”, wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel später bezüglich der Minsker Abkommen erklärte, zeigt, dass die Ukraine bewusst aufgerüstet und auf einen Krieg vorbereitet wurde. Es wurde nicht gehandelt, als der Bürgerkrieg brodelte, da “niemand der Ukraine geholfen hätte”, sondern man verschaffte Zeit, um sie für den späteren Konflikt zu rüsten.

Die Erkenntnis, dass hinter den Kulissen nicht einzelne Politiker, sondern mächtige globale Unternehmen die Fäden ziehen, ist beunruhigend. Die Geldströme, die Einflussbereiche und die Machtverhältnisse deuten auf ein weitreichendes globales Spiel hin, in dem einzelne Länder oft nur Schachfiguren sind. Diese Unternehmen haben ein Interesse daran, dass politische Agenden so umgesetzt werden, wie es ihren wirtschaftlichen Zielen dient.

Die Digitalisierung und die Einführung digitaler Währungen, die sowohl Russland, die Ukraine, die USA als auch Deutschland vorantreiben, sind ein weiteres Indiz für eine globale Tendenz zur Überwachung und Kontrolle. Niemand widersetzt sich dem, denn es scheint eine unausweichliche Entwicklung zu sein, die am Ende zu einer vollständigen Kontrolle über die Bürger führen könnte.

Georg Restle | turi2

Die Fähigkeit, sich eine eigene, freie Meinung zu bilden, ist in diesem Kontext entscheidend. Es geht darum, alle Fakten zusammenzubringen und kritisch zu hinterfragen, was uns gesagt wird. Nur wer bereit ist, die offiziellen Narrative zu durchbrechen und die “vergessenen Wahrheiten” wieder ans Licht zu holen, kann ein klares Bild der Realität gewinnen. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass die Wahrheit oft komplexer und unbequemer ist, als es uns die aktuelle Berichterstattung glauben machen will. Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und sich nicht von einer staatlich verordneten “Abrichtung” in die Passivität drängen zu lassen, sondern einen Funken der Erkenntnis zu entzünden und zu sagen: “Warte mal kurz, ist alles doch anders, als es uns scheint?” Und dann, mit gestärkter eigener Meinungsbildung, zu entscheiden, was man in diesem Leben selbst macht.

Related Posts

Our Privacy policy

https://newsjob24.com - © 2026 News